Beschreibung von Dead or Alive
Fünf gehaltene Wilds können in Dead or Alive für die Verlängerung noch nicht genügen. Liegen drei auf der vierten und zwei auf der fünften Walze, sind nur zwei Walzen abgedeckt. Gefordert ist mindestens einer auf jeder der fünf Spalten, nicht einfach eine Gesamtzahl von fünf Bildern.
Das Original von NetEnt ist laut eigener Karte vom 10. November 2009. Neun Linien auf einem Fünf-mal-drei-Feld führen in einen Westernort mit Stiefeln, Hüten, Pistolen und Karten. Seine Bonusrunde bleibt bei einer einzigen Struktur mit zwölf Freispielen. Eine Auswahl aus drei Modi gehört erst zu Dead or Alive 2.
Linieneinsatz und Gesamteinsatz haben verschiedene Aufgaben
Gewöhnliche Verbindungen werden von links nach rechts gelesen. Jede Linie zahlt ihre höchste gültige Verbindung. Der vollständige Einsatz entspricht neun einzelnen Linieneinsätzen.
Bei einem Gesamteinsatz von 0,90 Einheiten entfallen 0,10 auf jede Linie. Ein hypothetischer Tabellenpreis von zwölf Linieneinsätzen ergäbe daher 1,20 Einheiten. Zwölf mal 0,90 würde eine andere Bezugsgröße verwenden und diesen einzelnen Linienpreis falsch berechnen.
Das Beispiel behauptet keinen bestimmten Figurenpreis. Welche Figur welche Verbindungslänge bezahlt, muss die eigentliche Preistabelle liefern. Es zeigt lediglich, warum die in ihr verwendete Einheit zur Rechnung passen muss.
Der Wild ergänzt gewöhnliche Figuren. Im Grundspiel gilt er für das aktuelle Ergebnis und bleibt nicht automatisch für den folgenden bezahlten Start auf seiner Position.
Ein Scatter-Preis kann ohne Bonuseinstieg entstehen
Scatters zahlen ab zwei Symbolen an beliebigen Positionen. Ihr jeweiliger Tabellenkoeffizient wird auf den vollständigen Einsatz angewendet. Diese Bezugsgröße unterscheidet sich vom zuvor beschriebenen einzelnen Linieneinsatz.
Für den Einstieg in die Freispiele werden mindestens drei Scatters benötigt. Zwei können somit einen Geldpreis liefern, ohne die Funktion zu öffnen. Die Existenz eines Scatter-Preises und die Erfüllung der Bonusbedingung sind getrennt zu prüfen.
Die konkreten Scatter-Werte einer Fortsetzung werden nicht in die Originaltabelle übernommen. Dass beide Spiele Revolver oder Westernfiguren verwenden, macht ihre Preisstaffeln nicht austauschbar.
Zwölf Freispiele halten Wilds bis zum Ende der Serie
Drei oder mehr Scatters gewähren zwölf Freispiele mit dem auslösenden Einsatz. Jeder neu erschienene Sticky Wild bleibt auf seiner Position bis zum Ende dieser Serie. Er kann damit in späteren Ergebnissen erneut an Linien beteiligt sein.
Ein früher Wild steht für mehr nachfolgende Auswertungen zur Verfügung als einer im letzten Freispiel. Er liefert aber keinen festen Geldbetrag allein dafür, dass er erhalten bleibt. Andere Figuren und die tatsächlich gültigen Verbindungen entscheiden weiterhin über die Linienpreise.
Während der Funktion werden die Linienpreise verdoppelt. Aus dem hypothetischen Preis von zwölf Linieneinsätzen zu je 0,10 werden zunächst 1,20 und durch 2× anschließend 2,40 Einheiten.
Die bereits so berechneten Ergebnisse werden am Ende nicht nochmals gemeinsam verdoppelt. Ebenso wird der Faktor nicht ohne Weiteres auf die eigenständig berechneten Scatter-Preise ausgedehnt: Die ausdrücklich beschriebene Regel des Originals betrifft die Linien.
Die Erweiterung verlangt vollständige Walzenabdeckung
| Gehaltene Wild-Verteilung | Abdeckung aller fünf Walzen erfüllt? |
|---|---|
| Drei Wilds auf Walze vier und zwei auf Walze fünf | Nein: nur zwei Walzen abgedeckt |
| Mindestens ein Wild auf jeder Walze, auf verschiedenen Höhen | Ja: jede Walze ist abgedeckt |
| Wilds auf Walzen eins, zwei, vier und fünf | Nein: Walze drei fehlt |
Die Wilds müssen keine gemeinsame gerade horizontale Linie bilden. Für diese Aktivierung zählt jede Walze mit mindestens einer gehaltenen Wild-Position. Unterschiedliche Höhen können die fünf Spalten ebenso abdecken.
Ein mögliches Beispiel beginnt mit einem Wild auf der vierten Walze im dritten Freispiel und einem auf der fünften im siebten. Erscheinen später vor dem Ende auch Wilds auf eins, zwei und drei, ist die Abdeckung vollständig. Ein weiterer Wild auf der bereits abgedeckten vierten Walze könnte die fehlende erste dagegen nicht ersetzen.
Die Belohnung beträgt fünf zusätzliche Freispiele. Ein Startvorrat von zwölf und diese Erweiterung ergeben siebzehn insgesamt gewährte. Damit ist eine Erweiterung beschrieben und weder ein bestätigtes absolutes Limit von siebzehn noch eine pauschal unbegrenzt wiederholbare Vergabe.
Für das Verhalten nach einer bereits abgeschlossenen Abdeckung ist die konkrete Editionsregel maßgeblich. Aus weiterhin sichtbaren Sticky Wilds wird ohne ausdrückliche Regel kein Anspruch auf einen weiteren Fünferblock nach jedem Ergebnis abgeleitet.
Rücklaufanteile sind keine persönlichen Erstattungen
Die aktuelle Originalkarte veröffentlicht 96,82 % RTP, 30 % Trefferhäufigkeit und Einsätze von 0,09 bis achtzehn Euro. Die allgemeine Einordnung beschreibt hohe Volatilität. Kleine Rückzahlungen unter dem Einsatz können als Treffer mitzählen.
Die Trefferzahl ist deshalb keine Aussage, dass dreißig Prozent aller Runden profitabel enden oder dass genau dreißig der nächsten hundert Ergebnisse zahlen müssen. Auch die sichtbare Wild-Abdeckung legt keine feste zeitliche Folge weiterer Treffer fest.
Eine historische Aufteilung nennt 71,16 Prozentpunkte für das gewöhnliche Spiel und 25,65 für den Bonus. Ihre Summe von 96,81 liegt ein Hundertstel unter dem veröffentlichten Gesamtwert von 96,82. Das ist mit Rundung vereinbar; aus der kleinen Abweichung wird keine neue bestätigte heutige Konfiguration konstruiert.
Die Teilwerte zerlegen einen Modellmittelwert. Sie sind keine zwei wählbaren persönlichen Rückzahlungen für Sitzungen mit oder ohne Freispiele. Ein Ende der Sitzung vor dem Bonus garantiert daher keine Erstattung von 71,16 %.
Eine weitere dokumentierte Karte führt neben 96,82 % auch 98,08 %. Das beweist nicht, dass jede Installation die höhere Einstellung anbietet. Die Sprache der Erklärung weist weder den tatsächlichen Betreiber-RTP noch den dafür zuständigen Markt nach.
8.600× ist die Referenz der Originalkarte
NetEnt nennt für den beschriebenen Originaleintrag 8.600 vollständige Einsatzvielfache als Maximum. Ältere andere Karten führen beispielsweise 12.000×. Ein vollständig gemeinsamer Umfang dieser Werte ist nicht geklärt.
Die Kopfkarte behält deshalb die 8.600-fache Originalreferenz bei, ohne ältere abweichende Zahlen zum universellen aktuellen Limit jeder Ausgabe zu erklären. Die Hilfe der geladenen Version muss ihren tatsächlich wirksamen Grenzwert ausweisen.
Bei 0,09 Einheiten Einsatz entspräche die Referenz 774 Einheiten Rückzahlung, bei einer Einheit wären es 8.600. Keine dieser Umrechnungen liefert eine Häufigkeit des Höchstgewinns oder eine notwendige Anzahl Versuche bis dahin.
Ein hohes gehaltenes Wild-Aufkommen ist ebenso wenig eine vorgegebene Route zum Maximum. Es verändert die Möglichkeiten späterer Linienauswertungen, nicht die Bedeutung des allgemeinen Referenzwerts.
Die Fortsetzung verändert gerade die bekannte Bonusregel
Dead or Alive 2 besitzt weiterhin fünf Walzen, drei Reihen und neun Linien, ergänzt aber Old Saloon, High Noon und Train Heist. Old Saloon erinnert optisch und mit seinen Sticky Wilds an das Original; seine beschriebene Verlängerungsbedingung ist dennoch eine andere.
Auch Käufe und höhere Faktoren einer Fortsetzung ergänzen keine vermeintlich fehlende Originalfunktion. Die erste Ausgabe wird nicht allein durch ein ähnlich aussehendes Angebot zu einer Version mit Bonuskauf.
Wanted Dead or a Wild stammt von Hacksaw Gaming und ist keine weitere nummerierte Folge dieser Reihe. In der NetEnt-Übersicht hilft die konkrete Ausgabe mehr als das gemeinsame Westernmotiv.
Beim ursprünglichen Dead or Alive ist die räumliche Aufgabe klar: Jede Walze muss erreicht sein. Mehrere starke Positionen an derselben Stelle bleiben für Linien interessant, können die fehlende Spalte aber nicht vertreten. Genau dadurch unterscheidet sich ein wachsender Wild-Bestand von einer tatsächlich erfüllten Bonusbedingung.





















