Beschreibung von Plinko (Spribe)
Plinko von Spribe lässt nach dem Druck auf einen von drei Farbknöpfen eine bezahlte Scheibe durch eine Pyramide aus Stiften fallen. Das untere Zielfach bestimmt den Faktor auf den Einsatz. Grün, Gelb und Rot verwenden unterschiedliche Tabellen. Die Zahl der Reihen wird vor einem neuen Fall eingestellt.
Zwölf, vierzehn oder sechzehn Reihen
Die dokumentierte Konfiguration hat zwölf, vierzehn oder sechzehn Reihen und darunter dreizehn, fünfzehn beziehungsweise siebzehn Fächer. Jeder Wechsel bestimmt alle drei Farbtabellen neu. Der rote Höchstwert des Sechzehnerfeldes bleibt beim Wechsel auf zwölf Reihen nicht erhalten.
| Reihen | Grün: Mitte und Rand | Gelb: Mitte und Rand | Rot: Mitte und Rand |
|---|---|---|---|
| 12 | 0,5× · 11× | 0,3× · 25× | 0× · 141× |
| 14 | 0,5× · 18× | 0,2× · 55× | 0× · 353× |
| 16 | 0,4× · 35× | 0,2× · 118× | 0× · 555× |
Die nächste Scheibe darf eine andere Farbe haben. Sie erhöht keinen Preis der vorherigen und sammelt keinen dauerhaften Fortschritt. 0,5× gibt die Hälfte zurück, 1× den vollständigen Einsatz und 0× nichts. Ein positiver Betrag ist noch kein Nettogewinn.
Bei zwei Einheiten zahlen 0,4× genau 0,80 aus und verlieren netto 1,20. 1,2× zahlen 2,40 und gewinnen netto 0,40. Eine bereits gestartete Scheibe hat keine Zwischenentscheidung zum Auszahlen; sie wird über ihr Zielfach abgerechnet.
Die symmetrische Tabelle mit sechzehn Reihen
Die Entfernung wird vom mittleren Fach gezählt. Acht Positionen Abstand bezeichnen die beiden äußersten Fächer. Diese Werte gelten für die beschriebene Spribe-Konfiguration und nicht für sämtliche Plinko-Produkte anderer Lieferer.
| Abstand zur Mitte | Grün | Gelb | Rot |
|---|---|---|---|
| 0 | 0,4× | 0,2× | 0× |
| 1 | 1× | 0,7× | 0,2× |
| 2 | 1,1× | 1× | 0,5× |
| 3 | 1,2× | 1,2× | 2× |
| 4 | 1,3× | 2,3× | 3,5× |
| 5 | 1,6× | 4,5× | 8,5× |
| 6 | 2,5× | 12× | 26× |
| 7 | 7,7× | 61× | 122× |
| 8 | 35× | 118× | 555× |
Grün bietet mehr Ziele, die wenigstens den Einsatz zurückgeben, garantiert aber keinen stabilen Kontostand. Rot hat rund um die Mitte kleinere Rückzahlungen und außen hohe Faktoren. Einfach die Fächer zu zählen ergibt keine korrekten Wahrscheinlichkeiten: Nicht jedes Zielfach muss dieselbe Zahl möglicher Wege aufnehmen.
Ein ausdrücklich bedingtes Modell der Wege
Unter der Annahme unabhängiger Links-Rechts-Abzweigungen mit jeweils 50 % hat Fach k das Gewicht C(n,k) / 2ⁿ. Das ist ein mathematisches Modell. Eine sichtbare Pyramide und 97 % RTP bestätigen allein nicht den vollständigen Algorithmus einer Installation.
Sechzehn Abzweigungen ergeben in diesem Modell 65.536 gleich wahrscheinliche Wege. Ein äußerstes Fach erhält einen, beide zusammen zwei: etwa einmal je 32.768. Das Zentrum erhält 12.870 beziehungsweise 19,64 %. Die paarweise zusammengefassten Entfernungen eins bis vier ergeben etwa 34,91 %, 24,44 %, 13,33 % und 5,55 %; danach folgen 1,71 %, 0,37 %, 0,049 % und 0,003 %.
Für die rote Tabelle lägen so rund 78,99 % bei 0×, 0,2× oder 0,5×. Preise oberhalb von 2× ergeben etwa 7,68 %, solche ab 8,5× etwa 2,13 %. Bei Grün zahlt die Mitte weniger als den Einsatz, unmittelbar daneben wird 1× zurückgegeben. Diese Ergebnisse folgen aus den Annahmen und garantieren keine wiederholten Anteile einer realen Serie.
Bei zwölf Reihen hätte das Modell ungefähr 22,6 % im Zentrum und beide äußersten Fächer zusammen einmal je 2.048; bei vierzehn Reihen einmal je 8.192. Reihenanzahl und äußerer Preis verändern die Verteilung. Viele vorherige Treffer in der Mitte machen keinen äußeren Treffer fällig.
Mit zwölf roten Reihen beginnen Gewinne oberhalb des Einsatzes in Entfernung drei: 2,3×, 8,1×, 25× und 141× ergeben zusammen etwa 14,6 % im Modell. Bei Gelb machen 1,2× und 1,7× ungefähr ein Drittel aus; 3,1× entspricht etwa einem von dreißig, 8× einem von 170 Fällen. Grün zahlt mittig 0,5×, daneben 1×, weiter außen 1,1× bis 1,6× und am Rand 11×.
RTP, Streuung und modellierte Wartezeit
Spribe veröffentlicht 97 % RTP. Die Gewichtung der Sechzehnerkoeffizienten mit dem beschriebenen Modell ergibt etwa 96,9989 % für Grün und Gelb sowie 97,0001 % für Rot. Die Nähe zur Herstellerzahl prüft nicht automatisch sämtliche Implementierungsannahmen.
Die Standardabweichung eines Falls läge dabei bei ungefähr 0,39 Einsätzen für Grün, 1,76 für Gelb und 4,55 für Rot. Sie misst Streuung um das Mittel und weder einen Höchstverlust noch einen wiederkehrenden Endsaldo. Ähnlicher Rückfluss kann sehr verschiedene Preisverteilungen haben.
Auch eine mediane Wartezeit setzt unabhängige unveränderte Fälle voraus. Sie ergibt sich aus dem Aufrunden von ln(0,5) / ln(1−p). Zwölf rote Reihen und mindestens 8,1× ergäben etwa achtzehn Fälle, mindestens 25× etwa 109. Bei sechzehn roten Reihen wären mindestens 8,5× nach etwa dreiunddreißig, mindestens 122× nach mehr als 1.300 Fällen median erreicht. Das heißt lediglich ungefähr die Hälfte der Modellserien und setzt keinen Auszahlungstermin.
Geldgrenzen, Automatik und Provably Fair
Die Referenzkarte verwendet 0,10–100 je Scheibe. Bei 100 Basis ergäben rote 555× einen Betrag von 55.500 vor Betreibergrenzen. Game Limits bezeichnet das Geldmaximum. Ein universelles Geldlimit für jede Instanz wird nicht bestätigt.
Provably Fair erlaubt die Prüfung abgeschlossener Runden mit Seeds und Hashes. Spribe beschreibt vorher den SHA256-Fingerabdruck des Server-Seeds, danach die Verarbeitung mit dem Client-Seed; ein Nonce kann hinzukommen. Die Prüfung verlangt Algorithmus und Eingaben der konkreten Runde. Die sichtbaren Abpraller erlauben kein Lenken zu einem bevorzugten Fach.
Auto Play kann je Installation eine Fallzahl und Stopps vorgeben. Der Verlauf speichert Konfiguration und Ziel. Im Basisspiel gibt es weder Freispiele noch Bonuskauf oder angesammelte Symbolstufen. Zusätzliche Betreiberaktionen sind davon getrennt.
Die Version des Lieferers bleibt entscheidend
BGamings Plinko bietet acht bis sechzehn Reihen, drei Risiken, 99 % Haupt-RTP und eine Referenz von 1.000× mit anderen Tabellen. Diese Zahlen gehören nicht in die Ausgabe von Spribe. Bei Mines wird nach jedem sicheren Feld neu entschieden. Eine gestartete Plinko-Scheibe endet hingegen ohne vorzeitige Auszahlung.











