Beschreibung von Money Train
Zwei neue Einheiten können in Money Train mehr als zwei Einheiten verändern. Landet ein Payer, verteilt er seinen Wert auf die anderen sichtbaren Positionen des Money Cart. Ein Collector macht das Gegenteil: Er zieht deren Werte auf seine eigene Position. Aus diesem Unterschied entsteht der Charakter des ersten Zugüberfalls von Relax Gaming.
Das im August 2019 veröffentlichte Original beginnt noch als klassischer Walzenslot mit fünf Walzen, vier Reihen und vierzig festen Linien. Erst der Money Cart wechselt zu einzelnen Wertpositionen, drei verbleibenden Versuchen und Figuren, deren Wirkung einmalig oder beständig sein kann.
Vierzig Linien vor dem Überfall
Die normalen Preise entstehen auf Linien von links nach rechts. Gleiche Figuren müssen ab Walze eins verbinden; pro Linie zählt ihre höchstwertige passende Kombination. Gewinne auf verschiedenen Linien werden addiert.
Vier Gesetzlose und die niedrigen Kartenfarben bilden das normale Figurenfeld. Die beschriebene ursprüngliche Auszahlung für fünf der höchsten Figur beträgt zwanzig Gesamteinsätze auf einer Linie. Diese zwanzig sind ein Linienpreis, keine gemeinsame Obergrenze der gesamten Runde.
Figuren und Wilds können gestapelt erscheinen. Deckt dieselbe Figur die ersten drei Walzen vollständig, teilen sämtliche vierzig Linien diesen Anfang. Ob und wie teuer sie fortsetzen, hängt weiterhin von Walze vier und fünf sowie der jeweiligen Tabellenfigur ab.
Die gekreuzten Schrotflinten sind Wilds und ersetzen normale Preisfiguren. Bonus wird davon ausgenommen. Eine mit Wilds vervollständigte Linie startet daher nicht selbst den Money Cart.
Der Einstieg liegt auf Walze eins, drei und fünf
Die Bonuszeichen müssen gleichzeitig auf diesen drei bezeichneten Walzen erscheinen. „Drei irgendwo“ wäre eine andere Regel. Die auslösenden Zeichen erhalten Werte in Vielfachen des Einsatzes und liefern den Anfangsbestand des Bonus.
Das zwanzig Positionen große Feld wird nun über unabhängige Plätze ausgewertet. Es beginnt mit drei Versuchen. Eine neue gültige Figur setzt den Zähler auf drei zurück; ohne eine solche Ankunft geht ein Versuch verloren.
Zurück auf drei bedeutet nicht drei zusätzlich zu den noch vorhandenen Versuchen. Steht der Zähler auf zwei und kommt eine gültige Figur, lautet der neue Stand drei und nicht fünf. Sind alle Versuche verbraucht, wird der erreichte Bestand nach den Bonusregeln ausgezahlt.
Sieben Figuren erfüllen sieben Aufgaben
| Figur | Wirkung im Money Cart |
|---|---|
| Money Safe | Bringt einen eigenen Geldwert |
| Payer | Bringt einen Wert und addiert ihn zu den anderen sichtbaren Figuren |
| Persistent Payer | Wiederholt diese Zahlung in späteren Schritten; zahlt nicht an sich selbst |
| Widener | Bringt einen Wert und öffnet eine weitere Walze |
| Collector | Addiert die Werte der anderen sichtbaren Figuren zum eigenen |
| Persistent Collector | Sammelt am Ende des aktuellen und späterer Schritte; ohne Selbstsammlung |
| Tumbleweed | Kein positiver Wert und keine Rücksetzung des Versuchszählers |
Der Wert einer Figur und ihre zusätzliche Funktion werden getrennt gelesen. Ein Payer besitzt etwa einen eigenen Betrag und verändert daneben die anderen Positionen. Ein Collector behält seine Position, macht ihren Wert aber von den übrigen sichtbaren Beträgen abhängig.
Persistent heißt, dass die Funktion in späteren Bonusschritten erneut wirken kann. Daraus wird kein fortlaufender Effekt über mehrere neue bezahlte Hauptrunden hinweg. Das betreffende Gedächtnis gehört zum laufenden Money Cart.
Warum ein Payer mit dem Wert zwei acht hinzufügt
Angenommen, drei vorhandene Positionen zeigen zwei, fünf und drei. Ihr Gesamtwert ist zehn. Ein neuer Payer mit dem Wert zwei addiert zwei zu jeder dieser drei Positionen und bringt seinen eigenen Wert mit.
Danach stehen vier, sieben, fünf und zwei auf dem Feld: zusammen achtzehn. Die Veränderung beträgt acht, obwohl auf dem neuen Payer lediglich zwei steht. Ihn nur einmal zum alten Gesamtwert hinzuzurechnen würde seine eigentliche Funktion übersehen.
Ein Persistent Payer mit dem Wert eins, der viermal auf fünf andere unveränderte Positionen wirkt, fügt in diesen vier Vorgängen insgesamt zwanzig hinzu. Das ist ein Rechenbeispiel mit festgelegten Bedingungen. Es unterstellt weder vier garantierte Wirkungen noch dieselbe Zahl anderer Positionen in jedem Bonus.
Beim Collector ist die Richtung umgekehrt. Er addiert die anderen sichtbaren Beträge zu seinem eigenen Wert; seine beständige Variante tut dies am Ende des aktuellen und späterer Schritte. Sich selbst sammelt sie dabei nicht noch einmal als zusätzliche fremde Position ein.
Treffen mehrere zahlende und sammelnde Funktionen zusammen, kann ihre Reihenfolge für die gefundenen Beträge entscheidend sein. Die öffentliche Kurzbeschreibung legt nicht sämtliche gemeinsamen Auflösungsfälle fest. Eine frei erfundene Vorrangregel würde deshalb gerade die interessanten Kombinationen falsch erklären.
Zwei Wideners öffnen Platz, Tumbleweed verlängert nicht
Die zugrunde gelegte technische Originalbeschreibung erlaubt zwei Erweiterungen. Aus fünf Walzen mit zwanzig Positionen werden zunächst sechs mit vierundzwanzig und anschließend sieben mit achtundzwanzig Positionen.
Ein Widener bringt seinen eigenen Wert und zusätzlichen Raum. Die vier neu geöffneten Plätze sind aber noch keine vier automatisch bezahlten Figuren. Ebenso wenig ist jede zusätzliche Walze ein pauschaler Gewinnfaktor über den vorhandenen Gesamtwert.
Tumbleweed bildet die wichtige Ausnahme beim Versuchszähler. Der rollende Busch hat keinen positiven Wert und setzt die verbleibenden Versuche nicht auf drei zurück. Eine sichtbare neue Animation kann deshalb trotzdem einen Versuch kosten.
Wie die Ankunftschancen von der Feldbelegung abhängen, lässt sich aus der Zahl freier Plätze allein nicht berechnen. Dafür fehlen ihre Zustandsgewichte und die vollständige Symbolverteilung. Auch die Erweiterungen und beständigen Effekte verändern den Zustand während derselben Funktion.
Ein langer Money Cart ist keine feste Gewinnklasse
Eine Aktivierung kann die anfänglichen Versuche verbrauchen, ohne einen gültigen Neuzugang zu erhalten. Dann bleibt der Anfangsbestand maßgeblich. Andere Folgen verlängern sich mehrfach und verknüpfen Erweiterungen mit wiederholten Zahlungen oder Sammlungen.
Die Dauer allein sortiert diese Ergebnisse nicht zuverlässig nach ihrem Preis. Mehrere kleine Money Safes können anders enden als eine kurze Folge mit einem Collector, der hohe vorhandene Werte vorfindet. Eine veröffentlichte Verteilung der Bonuslängen oder ihr Median fehlt in der heutigen Produktkarte.
Gerade die beständigen Figuren machen den Unterschied zum gewöhnlichen Einsammeln fester Münzen. Sie verändern Beträge, die bereits auf dem Feld liegen. Der Bonus kann dadurch stark wachsen, ohne dass jeder hinzugekommene Wert nur ein einziges Mal in die Rechnung eingeht.
Bei 20.000 Einsätzen endet die Runde
Relax nennt für das Original einen Höchstgewinn von 20.000×. Die technische Originalregel beendet die Funktion beim Erreichen oder Überschreiten dieses Gesamtlimits und gewährt den begrenzten Betrag. Weitere sichtbare Versuche heben die Grenze nicht auf.
Bei zwanzig Cent Einsatz entsprechen 20.000× viertausend Euro. Die Zahl offener Walzen und die vierzig normalen Linien sind dabei keine weiteren Faktoren, mit denen dieser Höchstbetrag nochmals multipliziert wird.
Eine ältere technische Referenz nennt für ihren Maximalfall eine Häufigkeit von ungefähr eins zu 88.805.833. Das ist eine Modellangabe mit bestimmter Konfiguration. Sie liefert keinen persönlichen Termin, an dem nach genügend Jahren oder Spins der Höchstgewinn fällig werden müsste.
Der Kauf kostet achtzig normale Einsätze
Die beschriebene ursprüngliche Kaufoption öffnet Money Cart mit drei garantierten Bonuszeichen für 80×. Bei einer Basis von 0,20 kostet dieser Zugang sechzehn Euro. Garantiert wird die Aktivierung; der anschließende Ertrag kann unter dem Kaufpreis bleiben.
Für das analysierte normale Modell werden 96,20 % RTP und für den Kauf 98 % angegeben. Die Differenz beträgt 1,8 Prozentpunkte, bezogen auf denselben Einsatzumsatz. Ein einzelner normaler Spin und ein einzelner Kauf haben jedoch unterschiedliche Preise.
Bei Basis eins bedeutet der achtzig Einheiten teure Kauf mit 98 % Rückfluss eine theoretische mittlere Differenz von 1,60 Einheiten. Bei Basis 0,20 wären es 0,32 Euro auf sechzehn Euro Kaufpreis. Das beschreibt den mathematischen Mittelwert des Modells, keinen verlässlich so kleinen Verlust einer einzelnen Aktivierung.
Die ursprüngliche Regelvorlage enthält den Kaufpreis als Konfigurationsvariable; achtzig wird in den ausführlichen Beschreibungen des Originalmenüs genannt. Die heutige Produktkarte bestätigt Buy Feature, veröffentlicht aber nicht dessen vollständige Preis- und Gewinntabelle für jeden Client.
90 Prozent bezeichnet eine Marktversion, nicht die Textsprache
Die aktuelle Herstellerseite führt ausdrücklich einen deutschen RTP von 90 %. Der hier dokumentierte normale Referenzwert von 96,20 % bleibt eine andere Konfiguration. Dass diese Beschreibung auf Deutsch steht, wählt nicht automatisch das mathematische Modell einer konkreten Spielinstallation aus.
Auch Einsatzgrenzen können sich unterscheiden: Die heutige Relax-Karte nennt 0,10 € bis 50 €, eine ältere ausführliche Beschreibung 0,20 bis 25. Für die tatsächlich angebotene Version sind ihre eigenen Hilfsangaben und Grenzen maßgeblich.
Eine sekundäre Trefferquote von 18,73 % ist außerdem keine ausgewiesene Money-Cart-Häufigkeit. Aus RTP, Linienzahl oder Höchstgewinn lässt sich die Chance des Bonuseinstiegs in den nächsten hundert Spins nicht ableiten.
Die nächsten Züge ändern Figuren und Obergrenzen
| Spiel und Referenzjahr | Dokumentierter normaler RTP | Maximalgewinn |
|---|---|---|
| Money Train, 2019 | 96,20 % | 20.000× |
| Money Train 2, 2020 | 96,40 % | 50.000× |
| Money Train 3, 2022 | 96,10 % | 100.000× |
| Money Train 4, 2023 | 96,10 % | 150.000× |
Die RTP-Spalte bewahrt die dokumentierten normalen Referenzkonfigurationen der vier bezeichneten Spiele. Die aktuellen Herstellerkarten bestätigen deren jeweilige Maxima, führen aber zusätzliche Marktversionen auf und ersetzen nicht jede vollständige mathematische Tabelle.
Money Train 2 ergänzt unter anderem den Sniper und den Necromancer. In Money Train 3 kommen weitere beständige Funktionen sowie unterschiedliche Bonuskäufe hinzu. Money Train 4 verändert mit Scatter Pays und mehr als zwanzig Funktionen auch die Grundstruktur. Deren Höchstgewinne aktualisieren den ersten Money Cart nicht rückwirkend.
Wer andere Formen von gespeichertem Fortschritt vergleichen möchte, findet in Hellcatraz gesammelte Schlüssel samt Einsatzgewicht. Top Dawg$ entwickelt Wild-Faktoren innerhalb seiner Freispiele. Money Train hält stattdessen konkrete Geldwerte fest und lässt Figuren diese Werte gegenseitig verändern.
Der erste Zug bleibt deshalb auch neben seinen aufwendigeren Fortsetzungen klar lesbar: Vierzig Linien bilden den Alltag, der Money Cart baut einen eigenen Wertbestand auf. Payer verteilen, Collectors bündeln, beständige Figuren wiederholen und Tumbleweed lässt den Zähler weiterlaufen. An diesen Verben hängt mehr als an einer möglichst langen Bonusanimation.











